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Handy Prepaid

Durch das Vorabbezahlen und das zeitgleiche Abbuchen des vertelefonierten Guthabens hat der Kunde eine enorm hohe Kostenkontrolle. Er hat die Möglichkeit, jederzeit und überall seinen aktuellen Kontostand abzufragen. Desweiteren kommt es am Monatsende nicht zum Schock, wenn die Rechnung ins Haus fliegt, denn Rechnungen gibt es bei Prepaid-Verträgen nicht. Ist das Guthaben abtelefoniert, muss der Kunde seine Sim-Karte erneut aufladen, um weiter telefonieren zu können.

Ein weiterer Vorteil gegenüber Laufzeitverträgen stellt das Wegfallen der monatlichen Grundgebühren sowie des Mindestumsatzes dar, die üblicherweise bei Handyverträgen anfallen. Oft zahlt der Kunde dabei Monat für Monat feste Gebühren, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten, welche beim Prepaid-Vertrag komplett wegfallen. Hier zahlt man nur das, was man vertelefoniert. Auch ist der Kunde nicht an einen 24-monatigen Vertrag gebunden, aus dem man nur sehr schwer aussteigen kann, falls dieser nicht mehr benötigt wird.

Obwohl viele Handyverträge inzwischen Flatrates ins deutsche Festnetz, SMS- und Internetflatrates bieten, sind oftmals die Kosten in fremde Handynetze oder ins Ausland enorm hoch. Und ein Vertrag mit allen erdenklichen Flatrates verursacht jeden Monat hohe Kosten. Prepaid-Verträge gibt es heutzutage mit Minutenpreisen ab 9 Cent in alle deutschen und sogar europäischen sowie nordamerikanischen Festnetze und deutschen Handynetze. Dies bietet sich somit besonders für Personen an, die viele Auslandsgespräche führen, denn für lediglich 9 Euro kann man schon 100 Minuten mit der Tante in den USA telefonieren - vom Handy aus versteht sich.